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Fragen und Antworten

Viele Fragen werden uns immer wieder gestellt. Hier haben wir versucht die häufigsten Fragen zu beantworten.

Häufige Fragen

Muss ich die Kanus vorher reservieren?

Anleger Rieste
Einstieg am Anleger in Rieste

Ja. Wir haben keine feste Kanustation an der wir auf Sie warten. Das funktioniert in Mecklenburg an den Seen aber bei keinem Anbieter an der Hase. Hier müssen alle Verleiher mit Anhängern zu den Anlegern fahren und sich mit den Paddlern dort verabreden. Am Einfachsten reservieren Sie über die Buchungsanfrage oben in der Navigation. Im Normalfall bekommen Sie dann spätestens am nächsten Tag ein Angebot. Wenn Sie das Angebot annehmen bestätigen wir Ihre Buchung und senden Ihnen mit der Bestätigung auch die Formalitäten der Zahlungsabwicklung zu.

Funktioniert auch eine kurzfristige Buchung?

Hier an der Hase gibt es keine Bootshäuser wo Sie vorbeikommen und sich ein Boot holen können. Wir (und damit meine ich alle Verleiher hier vor Ort) sind immer darauf angewiesen mit den Kunden einen Treffpunkt zu vereinbaren und dann dort mit den Anhängern hinzufahren und Boote und Ausrüstung zu übergeben. Das erfordert Logistik und längerfristige Absprachen.

In der Hauptsaison sollten Sie sich also nicht darauf verlassen ein Boot "Last Minute" bekommen zu können. Die dann viel benutzten Worte "spontan" oder "kurzfristig" führen selten zum Erfolg.

Wie viel zeitlichen Vorlauf Sie einplanen müssen hängt stark vom Tag und der Jahreszeit ab. Die Samstage sind die beliebtesten Paddeltage - an Samstagen in der Hauptsaison (Juni-August) sind die Boote manchmal bis zu 6 Wochen vorher ausgebucht. Wenn Sie nicht auf den Tag angewiesen und zeitlich flexibel sind ist aber oft entweder vorher oder nachher meist noch etwas möglich. Freitage werden gern von Firmen für Betriebsausflüge genutzt. Familien kommen oft am Sonntag. In der Woche ist es meist problemlos (vor den Ferien kann es durch die Wandertage der Schulen auch dort schon mal eng werden). Es empfiehlt sich also immer eine rechtzeitige Reservierung.

Wie und wann muss ich bezahlen?

Um den Verwaltungsaufwand klein zu halten, ist für uns eine Barzahlung vor Ort am bequemsten. Aus Zeitgründen können wir das Geld nicht von jeder Person einzeln entgegennehmen sondern kassieren es in einer Summe von dem Verantwortlichen der Gruppe. Selbstverständlich können Sie auch per Überweisung innerhalb von 10 Tagen bezahlen, wenn Sie das wünschen. Bitte erwähnen Sie das bei Ihrer Reservierung und nennen uns bitte Ihre genaue Rechnungsanschrift damit es mit den Formalitäten keine Probleme gibt. Sofern nicht abweichend vereinbart wird mit der Buchung eine Anzahlung von 20% des Gesamtpreises fällig. Wenn die Anzahlung nicht innerhalb von 10 Tagen bei uns eingetroffen ist können wir von der Tour zurücktreten.

Was zieh ich an ?

Ein Hut steht Ihr gut - Eine Schwimmweste wäre aber auch nicht schlecht

Kanufahren ist Wassersport: Es kann schon einmal vorkommen, das ein unvorsichtiger Kanut im Wasser landet. Wir empfehlen daher für die Zeit im Boot bequeme Freizeitkleidung die auch einen Wasserspritzer vertragen kann und schmutzig werden darf.

Eine wasserdichte Jacke sollte immer dabei sein. 
Schuhe sind noch ein Thema: Barfuß geht es nicht (weil es sein kann das irgendwo eine Glasscherbe etc herumliegt). Empfindlich sollten die Schuhe aber auch nicht sein. Die Lederschuhe also besser zu Hause lassen und alte Turnschuhe oder, wer hat, Kanu- oder Badeschuhe mitbringen. 

Auf dem Wasser ist durch die besonders intensive Sonneneinwirkung und UV-Bestrahlung (Reflexion durch das Wassers) die Gefahr eines Sonnenbrandes besonders hoch. Daher empfiehlt sich eine Kopfbedeckung (Kappe oder Hut), eine Sonnenbrille, reichlich wasserfeste Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Badesachen und Handtuch sollten auch nicht fehlen.

Reservekleidung (Unterwäsche, T-Shirt und Turnhose) ist ebenfalls wichtig. Die Reservekleidung wird in unseren wasserfesten Tonnen verpackt und sollte daher nach einem "Umfaller" trocken bleiben.

Brillenträgern wird ein Brillenband gegen den Verlust der Brille empfohlen.

Elektronik wie Fotoapparate oder Handys können in den wasserfesten Tonnen verstaut werden. Sie sind dort besser aufgehoben als in der Hemdtasche (was immer wieder gern gemacht wird). Eine Haftung für die Geräte übernehmen wir nicht.

Was ist, wenn ich mich verspäte?

Informieren Sie uns rechtzeitig telefonisch. Wir finden immer eine Lösung. Informieren Sie uns auch wenn Sie sich nur 5 Minuten verspäten – meist ist an dem Tag nicht nur eine Gruppe unterwegs und wir müssen die Abläufe entsprechend umstellen können. Bitte nehmen Sie Ihr Handy mit und heben auch bei unbekannten Nummern ab. Denn auch bei uns kann etwas dazwischen kommen und es wäre schade wenn wir Sie dann nicht erreichen können. Aus dem Grund ist es auch wichtig von wenigstens einem Gruppenmitglied die Mobilnummer zu haben.

Was ist bei schlechtem Wetter?

Die Hase Kanu Regenkollektion
Bei schlechtem Wetter empfiehlt sich die Hase Kanu Regenkollektion ;-)

Kanusport ist Wassersport, man kann dabei auch mal nass werden. Das Wetter können wir nicht ändern, also nehmen wir es wie es ist. So tut ein Regenschauer oder ein kurzes Gewitter einer Kanutour keinen Abbruch. Oft klingen auch Voraussagen dramatischer als das Wetter dann tatsächlich wird! Bitte fallen Sie nicht auf die sogenannte “Regenwahrscheinlichkeit” des Wetterberichts rein. 25 % Regenwahrscheinlichkeit bedeutet nicht, das es ein Viertel des Tages regnet, sondern das die Wahrscheinlichkeit, dass es regnet lediglich bei 25 % liegt.
Durch kühles oder feuchtes Wetter bleibt die Gültigkeit des Mietvertrages unberührt. Bei Absagen oder Nichterscheinen greifen die üblichen Stornokosten.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen werfen Sie einen Blick auf unsere zusätzlich buchbare Wetteroption: Hier gelten andere Stornosätze und Sie können bis kurz vor dem Termin absagen bzw. den Termin verschieben. Weitere Infos finden Sie hier.

Bringen Sie die Kanus und holen Sie wieder ab?

Ja. Wir bringen die Boote zur verabredeten Einstiegszeit zum Anleger. Gemeinsam laden wir die Kanus dann vom Trailer. Nach der Einweisung können Sie dann los paddeln.
Kurz vor Ende der Paddeltour rufen Sie an einer vereinbarten Stelle auf der Kontaktnummer an und wir treffen uns am Endpunkt. Dort reinigen wir gemeinsam die Boote und verladen anschließend zusammen Boote und Ausrüstung auf dem Anhänger.
Um den Transport der Boote brauchen Sie sich also nicht zu kümmern. Wir erwarten allerdings Hilfe beim Ab- und Aufladen der Boote. Falls Sie noch Autos von der Einstiegsstelle abholen müssen lassen Sie das nicht die großen, starken Männer machen. Die können wir gut beim Aufladen brauchen. Leider werden oft die Damen am Ausstiegsort zurückgelassen die dann schwer arbeiten müssen.

Was muss ich bei den angegebenen Zeiten bedenken?

Wenn Sie zum Einstieg kommen können Sie etwa eine halbe Stunde für das Abladen der Boote und die Einweisung einkalkulieren. Wie lange Sie dann auf dem Wasser sind hängt anschließend stark von Ihrer Gruppe, dem Wind und den Wassergegebenheiten des Tages ab. Die bei den jeweiligen Streckenabschnitten genannten Zeiten sind Durchschnittswerte. Ausreißer in die eine oder andere Richtung hat es immer wieder gegeben.

Darf ich im Kanu Alkohol trinken?

Alkohol und Paddeln passen nicht zusammen. Vermutlich kennen Sie das selbst: Menschen verändern sich durch übermäßigen Alkoholgenuss. Angetrunkene Bootsfahrer sind häufig dafür verantwortlich, dass die Natur durch Lärm und Müll erheblich in Mitleidenschaft gezogen wird. Anlieger beschweren sich über betrunkene Bootsfahrer die laut grölend den Fluss befahren.
Gegen ein Bier auf dem Wasser wird niemand etwas sagen - wenn aber schon Alkohol im Spiel ist dann in verantwortungsvollen Maßen. Nicht zuletzt dient das Ihrer eigenen Sicherheit. Rein rechtlich gilt auch beim Führen von nicht motorisierten Booten die vom Straßenverkehr bekannte Promillegrenze. Das kann im Schadensfall wie beim Fahrrad zum Verlust der Fahrerlaubnis führen. Viele Haftpflichtversicherungen verweigern die Kostenübernahme bei einem durch Alkohol verursachten Unfall.
Alle Verleihboote auf der Hase sind gekennzeichnet - daher ist es verhältnismäßig einfach nachzuvollziehen wer eine Störung am Fluss verursacht hat. Sollte bei Beginn der Tour absehbar sein das es zu alkoholbedingten Problemen kommen könnte behalten wir uns vor die Boote nicht auszugeben. Bei Beschwerden von Anliegern oder Umwelt- und Naturschützern werden wir mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiten.

Kann man Picknicken oder Grillen?

Falls Sie unterwegs ein Picknick machen wollen: Sie können alle Utensilien dafür problemlos im Boot transportieren (nur bitte nicht in den wasserfesten Behältern: Die sind für Wechselsachen etc. vorgesehen). Auf der Hälfte der Strecke vom Maschort nach Bersenbrück, an der nicht fahrbaren Solgleite, kann man sehr schön eine Pause einlegen. Dort in der Nähe ist auch eine Radwander-Schutzhütte. Ansonsten gibt es in Bersenbrück am Abschluss der Tour noch eine gute Picknickmöglichkeit.

Einem gemütlichen Abschluss in einer Gaststätte können wir auch für Sie organisieren. Weitere Informationen zum Grillbuffet finden Sie hier.

Was ist mit Kindern im Boot?

Unsere Erfahrungen sind folgende:
Kinder (auch schon die ganz kleinen) finden Paddeln toll. Das ist ruhige Bewegung, alles verändert sich laufend, man kann im Wasser planschen. Das verliert allerdings nach etwa 2 Stunden (bei den ganz Kleinen) den Reiz. Die Erwachsenen wollen weiter paddeln, die Kids etwas Neues erleben (oder ein Nickerchen machen). Für dieses Dilemma gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder die Tour von vornherein auf diese Zeitspanne planen oder ausgedehnte Pausen für die ganz Kleinen einfügen.
Bei unseren Schulungen stellen wir immer wieder fest, das Kids etwa ab der 7. Klasse auch allein ohne Erwachsenen im Boot klarkommen.
Wegen der Sicherheit Ihrer Kinder brauchen Sie sich keine Sorgen machen: Schwimmwesten haben wir von ganz klein bis ganz groß. Die Kinderwesten haben einen Kragen, der hält Kind und Kopf immer über Wasser. Bitte geben Sie bei einer Buchung unbedingt an, dass Sie Kinderwesten mit Kragen benötigen.

Kann ich meinen Hund mitbringen?

Für Hunde haben wir keinen Sitzplatz vorgesehen ;-)
Sie kennen Ihren Hund am besten: Wenn er keine Unruhe ins Boot bringt und Spaß am Wasser hat spricht von unserer Seite nichts dagegen ihn mitzunehmen. Sie sollten das aber innerhalb Ihrer Gruppe mit den Mitpaddlern absprechen.

Wie verhalte ich mich bei Gewittern?

Ein Gewitter kommt ja selten überraschend: Es kündigt sich schon in der Ferne an und Sie haben genug Zeit zu überlegen was zu tun ist.
Gewitter ziehen durch und anschließend ab: Sie sind also nur eine relativ kurze Zeit auf Ihrer Tour durch ein Gewitter behindert.
Bei Gewitter kann eine Tour zeitlich versetzt gestartet werden.
Sollte während der Tour ein Gewitter aufziehen halten Sie nach einer geeigneten Ausstiegsstelle Ausschau. Sobald es geht herunter vom Wasser!
Bäume können vom Blitz getroffen werden und umfallen: daher sind sie nach Möglichkeit zu Meiden. Achten Sie immer darauf, dass Sie nicht der höchste Punkt der Umgebung sind. Blitze suchen sich gern kurze Wege. Bleiben Sie ruhig und suchen Sie sich einen Unterschlupf z.B. unter einer Brücke.
Wenn das Gewitter durchgezogen ist können Sie wieder ins Boot und Ihre Paddeltour fortsetzen. In unserer Region kommen die Gewitter oft von Westen und treffen dann auf den Alfsee. Oft teilen sie sich dort und ziehen südlich und nördlich vorbei. Unser Paddelrevier wird also nicht selten von den Gewittern verschont.

Wie kommen die Paddler zurück zum Auto an der Einstiegsstelle?

Die beste Variante ist immer die Bahnanreise ohne Auto. Die Tour von Rieste nach Bersenbrück ist perfekt dafür geeignet - alle anderen Ein- und Ausstiege lassen sich so auch erreichen, dann sollten Sie aber einen etwas längeren Spaziergang einplanen.
Möglich ist auch ein Auto vorher am Endpunkt abzustellen und mit einem zweiten Auto an die Einsatzstelle zurückzufahren. Mit diesem Auto holen Sie am Ende der Tour die Autos der anderen von der Einstiegsstelle ab. Vergessen Sie nicht die Autoschlüssel des Fahrzeuges mitzunehmen das an der Austiegsstelle steht. Das passiert leider sehr häufig. Man kann auch mit dem Auto nach Rieste (Ortsmitte) fahren und am Ende mit dem Zug wieder zurück zum Auto (oder umgekehrt: Auto vorher nach Bersenbrück und mit der Bahn nach Rieste). Und zum Schluss gibt es natürlich noch die teure Variante mit dem Taxi.
Wir bieten ausdrücklich keinen Rücktransfer an! Um legal einen Rücktransfer anzubieten muss ein Verleiher einen Personenbeförderungsschein und eine Mietwagenlizenz vorweisen können. Viele Verleiher nehmen Sie (meist aus Unwissenheit) trotzdem mit - aber stellen Sie sich die Konsequenzen im Falle eines Unfalls vor.